Berichte aus dem 1. Halbjahr 2003

Frühjahrs-Gemeinschaftsübung in Wolfersdorf

Die Freiwillige Feuerwehr Wolfersdorf war am 25. April Ausrichter der Gemeinschaftsübung im KBM-Bereich Miltach.
Angenommen war der Brand in einem Beherbergungsraum im 1. Obergeschoss des Gasthauses mit Pension "Blasini" im Pfahlhof (Gemeinde Zandt). Dabei sollten sich vier Personen nicht mehr rechtzeitig über den Treppenraum in Sicherheit gebracht haben, weshalb sie von der Feuerwehr gerettet werden mussten.

Dazu wurden gegen 19.25 Uhr die 12 Feuerwehren des KBM-Bereiches Miltach und zusätzlich die Feuerwehren aus Birnbrunn und Kötzting über Funk alarmiert.
Die Einsatzleitung lag in den Händen des Kommandanten der FF Wolfersdorf, Heinrich Vogl, der dieses Übungsobjekt auch ausgewählt hatte.

Die Ortsfeuerwehr aus Wolfersdorf fuhr als erste die Einsatzstelle an, worauf die eintreffenden wasserführenden Fahrzeuge aus Miltach und Blaibach Atemschutzgeräteträger ausrüsteten und mit der Personensuche von der Gebäudevorder- und -rückseite begannen. Zusätzlich wurde von der Feuerwehr Miltach und Chamerau die Löschwasserversorgung aus der unmittelbar vor dem Gebäude befindlichen Zisterne sichergestellt.

Die Feuerwehren Oberndorf, Harrling, Eismannsberg, Birnbrunn, Bärndorf und Staning errichteten eine zusätzliche B-Leitung von den ca. 800 m südlich gelegenen Fischweihern beim Anwesen Amann. Dabei oblag dem Kommandanten der FF Harrling die Abschnittsleitung hierfür.

Die FF Zandt sicherte die westlich an das Gasthaus anschließenden landwirtschaftlichen Nebengebäude, während die Feuerwehr Lederdorn eine Brandausweitung zum Nachbaranwesen verhindern musste.

Die Drehleiter der FF Kötzting wurde zur Personenrettung an der Gebäudenordseite postiert, anschließend wurde das Wenderohr zur weiteren Brandbekämpfung eingesetzt.

Bei der Abschlussbesprechung konnte Kommandant Vogl neben KBI Michael Stahl und KBM Andreas Bergbauer auch Bürgermeister Klement aus Zandt begrüßen.
Er erläuterte das Übungsszenario und den durchgeführten Übungsablauf. KBM Bergbauer beobachtete den Aufbau der 800 m langen B-Leitung und zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung, da schon 20 Minuten nach der Alarmierung die Wasserförderung zur Verfügung stand.

KBI Stahl dankte allen teilnehmenden Feuerwehrkameraden und lobte Einsatzleiter Vogl für die Auswahl dieses Objektes. Auch die Atemschutzüberwachung und Funkkanaltrennung wurde vorbildlich umgesetzt. Als Anregung wies er auf die Notwendigkeit von Atemschutz-Reservetrupps und die Verwendung von Bergetüchern bei beengten Räumlichkeiten hin.

Bürgermeister Klement wies in seinen Grußworten auf den desolaten Zustand der Wasserversorgungsleitungen in diesem Ortsteil hin, weshalb man auf die Verwendung der Hydranten bei der Übung verzichtete. Im Ernstfall würden diese natürlich ebenso genutzt. Abschließend dankte auch er allen Feuerwehren für ihre Arbeit und wünschte noch eine gute Heimfahrt.

(Bericht vom Webteam-Mitglied Fabian Fischer)

 

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