Berichte aus dem 1. Halbjahr 2003

Übung im Rahmen des Ölwehrkonzeptes

Die wohl aufwändigste Übung im Rahmen des neuen Ölwehrkonzeptes der Feuerwehrinspektion Kötzting fand am Freitag, den 13. Juni in Chamerau statt. 

An der im Gewässerschutzplan der Feuerwehrinspektion als Stelle 30 gekennzeichneten Örtlichkeit bei der Regeninsel in Chamerau brachten die Feuerwehren aus Chamerau, Miltach, Blaibach und Lederdorn eine über 100 Meter lange Hauptsperre ein. Neben mehreren Kameraden in Wathosen, wurde auch ein Schlauchboot zum Einsatz gebracht. Daneben wurde auch eine 60 Meter lange Uferschutzsperre eingebracht. Diese verhältnismäßig lange Sperre ist aus geographischen Gründen notwendig, um einen Nebenarm des Regen abzusichern. 

Diese hauptsächlich als Naturschutzmaßnahme zu sehende Zusatzsperre ist in dieser Form nur mit dem neuen Ölsperrensystem ACS möglich. Dieses Ölsperrensystem wurde im Herbst des vergangenen Jahres im Rahmen eines Beschaffungsprogramms der gesamten Feuerwehrinspektion neu beschafft und ermöglicht auch die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren. Bei dieser Übung konnte auch diese Möglichkeit der Zusammenarbeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. 

Nur durch die gemeinsame Materialbereitstellung aller vier beteiligten Feuerwehren war es möglich eine Ölsperre von dieser Größenordnung herzustellen. Unter der Leitung des Chamerauer Feuerwehrkommandanten Christian Ellmann zeigten die beteiligten Wehren einen schnellen und sachkundigen Aufbau sowie eine hervorragende Zusammenarbeit bei der Bewältigung dieser Mammutaufgabe. 

Davon konnten sich auch der stv. Bürgermeister Alfred Klein, KBI Michael Stahl, KBM Andreas Bergbauer sowie der Fachberater Gefahrgut der Feuerwehrinspektion Kötzting Bernhard Hatzinger ein Bild machen. Alle Beobachter zollten den Feuerwehren großes Lob für die erbrachte Leistung.

 

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