Berichte aus dem 1. Halbjahr 2009

Gemeinschaftsübung: Offener Dachstuhlbrand in Hohenwarth

Am Abend des 12. Juni wurde die Serie der Gemeinschaftsübungen im Kreisbrandmeisterbereich Lam fortgesetzt. Beteiligt waren die Wehren aus Hohenwarth, Ansdorf-Simpering, Gotzendorf, Arrach und Haibühl-Ottenzell.

Angenommen wurde ein offener Dachstuhlbrand beim Anwesen Pöschl in der Unteren Dorfstrasse in Hohenwarth, wobei zwei Personen als vermisst galten. Als besondere Herausforderung für die eingesetzten Feuerwehren stellte sich die enge Bebauung in diesem Bereich heraus. 

Kurz nach 19 Uhr oblag es dem 1. Kommandanten der Feuerwehr Hohenwarth, den Einsatzbefehl zu geben. Die Ortsfeuerwehr begann unmittelbar nach dem Eintreffen am Übungsobjekt mit Atemschutzgeräteträgern die Suche nach den vermissten Personen und zeitgleich auch mit der Brandbekämpfung. Dabei erfolgte die Wasserentnahme aus einem Hydranten im Übungsbereich. Ein Überdrucklüfter wurde zur Entrauchung des Gebäuden eingesetzt. 

Die Wehren aus Ansdorf-Simpering und Gotzendorf entnahmen bei der Hohenwarther Mühle mit zwei TS 8/8 das Wasser aus dem Weißen Regen und erstellten zwei Förderleitungen Richtung Brandobjekt. Hier galt es, die nahe gelegenen Eisenbahngleise ohne Gefahr queren zu können bzw. die Schläuche unter den Schienen durch zu verlegen.

Die Abschnittsleitung für die Wasserförderung lag in den Händen der Wehren Ansdorf-Simpering und Gotzendorf. Die weiteren wasserführenden Fahrzeuge, das TLF 16/25 aus Haibühl-Ottenzell und das LF 16/12 der Feuerwehr Arrach, unterstützen die Ortsfeuerwehr Hohenwarth bei der Brandbekämpfung und stellten weitere Atemschutzkräfte bereit.
Insgesamt waren 2 B-Rohre, 1 Wasserwerfer und 3 C-Rohre im Einsatz. 

Bei der Abschlussbesprechung begrüßte Ortskommandant Andreas Brandl die Feuerwehrführungskräfte, ein besonderer Gruß galt Ehren-Kreisbrandmeister Reinhard Kollmer. Brandl dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, ließ die Übung Revue passieren und ging auf verschiedene Schwerpunkte ein. 
Kreisbrandmeister Josef Pritzl zollte den eingesetzten Wehren Respekt für die reibungslose Arbeit, insbesondere der Feuerwehr Hohenwarth für die Vorbereitung und Planung der Übung.

Kreisbrandinspektor Michel Stahl dankte seinen Wehren für die mustergültige Arbeit und den Kameraden für ihre erbrachte Zeit, regte einige kleine Verbesserungen im Bereich Atemschutz an und zeigte ein neuartiges und günstiges Tragetuch für den Feuerwehreinsatz. Gegen 20.30 Uhr konnten alle Wehren wieder zu ihren Standorten zurück kehren.

(Bericht und Bilder vom WebTeam-Mitglied Matthias Roider)

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT!