Berichte aus dem 1. Halbjahr 2011

Frühjahrs-Gemeinschaftsübung in Zandt

Am Freitag, 15. April 2011 wurde die erste Frühjahrsgemeinschaftsübung in der Feuerwehr-Inspektion Bad Kötzting abgehalten. Diesmal wurde diese von der FF Zandt ausgerichtet. Als Übungsszenario wurde der Brand einer Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Anwesens im Zandter Ortsteil Hinterstocka angenommen.

Um 19.00 Uhr wurden sämtliche Feuerwehren des KBM-Bereichs Miltach sowie die Feuerwehren Schachendorf und Vilzing aus der Nachbarinspektion Cham von KBM Andreas Bergbauer per Funksammelruf „alarmiert“. Die Alarmmeldung lautete „Brand einer Maschinenhalle in Hinterstocka, das Feuer droht auf den angrenzenden Wald überzugreifen.“

Die Ortsfeuerwehr Zandt, welche mit dem LF 8 als erstes am Einsatzort war, begann umgehend mit dem Aufbau einer Widerstandslinie zum angrenzenden Wald, während der Einsatzleiter Ferdinand Kolmer die Einsatzstelle erkundete. Als Wasserentnahmestelle diente hier ein Saugbrunnen im rückwärtigen Bereich des landwirtschaftlichen Anwesens.

Die Mannschaft des ebenfalls bereits am Einsatzort eingetroffenen LF 16 der FF Zandt führte sofort den Erstangriff an der Maschinenhalle durch.

Um den Löschangriff effektiv durchführen zu können, mussten neben der Wasserentnahme aus dem Tiefbrunnen auch noch eine Förderleitung vom ca. 500 Meter entfernten Hydranten sowie vom ca. 400 Meter entfernten Weiher unterhalb des Anwesens aufgebaut werden. Diese Aufgaben wurden von den Feuerwehren Harrling, Wolfersdorf, Schachendorf und Vilzing sowie Oberndorf, Altrandsberg, Eismannsberg und Staning übernommen.

Zwischenzeitlich wurde vom Einsatzleiter festgestellt, dass in der Maschinenhalle eine Person unter einem landwirtschaftlichen Anhänger eingeklemmt war, weshalb die FF Miltach umgehend nach deren Eintreffen den Auftrag zur Personenrettung erhielt. Mittels hydraulischen Rettungsgeräten wurde die verunfallte Person gerettet und im Anschluss erstversorgt.

Die weiteren an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte beteiligten sich nach der Fertigstellung der Förderleitungen ebenfalls an der Brandbekämpfung. Nach circa einer Stunde konnte der Einsatzleiter das Übungsende über Funk erklären. Im Anschluss erfolgte dann die Nachbesprechung direkt am Übungsobjekt.

Ferdinand Kolmer ließ den Ablauf noch einmal Revue passieren und bat in diesem Zug auch sämtliche Abschnittsleiter einen kurzen Bericht über den Verlauf im entsprechenden Bereich zu geben.

Auch KBI Michael Stahl weilte der Übung bei. Er lobte die teilnehmenden Feuerwehren für die saubere Arbeit, gab jedoch auch Hinweise, was noch verbessert werden könnte. Als Vorteil derartiger Übungen nannte er unter anderen die Ortskunde.

Im Anschluss daran richtete auch der Bürgermeister der Gemeinde Zandt, Ludwig Klement, der ebenfalls interessiert die Übung mitverfolgte, ein kurzes Grußwort an die Feuerwehrkameraden und lobte deren ehrenamtlichen Einsatz.

Zum Schluss dankte KBM Andreas Bergbauer dem Einsatzleiter Ferdinand Kolmer für die Ausrichtung der Übung und zugleich für die zur Verfügungstellung des Übungsobjekts.

 

(Bericht und Bilder vom WebTeam-Mitglied Michael Weiß)

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