Berichte aus dem 2. Halbjahr 2002

Infoabend über Hochdruck-Wassernebelsystem

Zu einer Info-Veranstaltung über ein Hochdruck-Wassernebelsystem hat KBI Michael Stahl am 3. Juli die Feuerwehren des Bereiches eingeladen.
Die Firma Killian aus Zwiesel organisierte die Vorstellung dieses Löschverfahrens das von der Firma Callies entwickelt und gebaut wird.

Michael Stahl konnte neben zahlreichen interessierten Feuerwehrangehörigen auch die Kreisbrandmeister Schötz, Bergbauer und Richter, sowie den Ehren-KBM Fischer begrüßen.

Anschließend erläuterte der Firmengründer und -inhaber Oliver Callies die Entstehung und Entwicklung seines Produktes und die technischen Einzelheiten.

Dabei wird das in einem Tank mitgeführte Löschwasser mittels einer Edelstahl-Hochdruckpumpe und einem Druck von ca. 100 Bar durch einen Panzerschlauch gefördert und tritt durch ein spezielles Strahlrohr aus. Dabei entstehen sehr kleine Tropfen (ca. 20 - 100 µm) welche sich wie ein Mantel um das Feuer legen und eine große Wärmebindung haben.
Dies sei der Grund, so der Hersteller, dass ein Brand mit nur einem Zehntel der üblichen Löschwassermenge gelöscht werden kann, weshalb auch nur ein geringer oder kein Wasserschaden auftritt.

Dabei gibt es die Möglichkeit, eine kompakte Anlage mit 100 Liter Wassertank in der Größe einer Tragkraftspritze TS 8 an deren Stelle im Fahrzeug unterzubringen, oder einen Festeinbau in den Fahrzeugen vorzunehmen.

Die Fa. Callies führte anschließend ihr sogenanntes "Power-Pack" im praktischen Einsatz vor. Dazu wurde ein Holzstapel angezündet und ein Feuerwehrkamerad der FF Ansdorf-Simpering konnte, mit einem sehr geringen Löschwasserverbrauch (ca. 8 - 10 Liter) das Feuer ablöschen.

Wer sich noch eingehender über das System informieren will, hier geht es zur Firmenseite!

 

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