Berichte aus dem 2. Halbjahr 2002

Gemeinschaftsübung im Rahmen der Aktionswoche in Rimbach

Alle 13 Feuerwehren des Kreisbrandmeisterbereiches Kötzting wurden am 25. September um 18.27 Uhr zu einer Gemeinschaftsübung nach Rimbach gerufen.

Angenommen wurde der Brand im Sägewerk an der Wöhrmühle bei Rimbach. Dieser Ortsteil weist nur eine eingeschränkte Löschwasserverfügbarkeit in Form eines durchfließenden Baches auf. Aus diesem Grund sollten zwei zusätzliche Versorgungsleitungen (B-Leitungen) vom Ort Rimbach und vom Aignhof-Weiher her aufgebaut werden.

Die Ortsfeuerwehr Rimbach traf als erste am Objekt ein und begann sofort mit der Brandbekämpfung mittels Wasser aus den Fahrzeugen. Ein Atemschutztrupp wurde in das Sägewerk beordert, da eine Person als vermisst gemeldet wurde. Diese wurde innerhalb weniger Minuten gefunden und an die alarmierten Kollegen der BRK-Bereitschaft Rimbach übergeben.

Im weiteren Verlauf der Übung trafen die weiteren Wehren ein, wobei die Feuerwehren aus Thenried, Grafenwiesen und Kötzting mit den wasserführenden Fahrzeugen unmittelbar zum Brandobjekt vorfuhren, während die weiteren Fahrzeuge die Versorgungsleitungen von Rimbach und Aignhof aufbauten.

Die mit Wenderohr im Einsatz befindliche DLK 23-12 der FF Kötzting wurde von der Leitung 1 aus Rimbach versorgt, welche bereits 18 Minuten nach der Alarmierung Wasser förderte. Nach weiteren 5 Minuten war auch die zweite Leitung komplett!

Bei der Abschlussbesprechung erläuterte der 1. Kommandant und Einsatzleiter Peter Brandl die Einzelheiten der Übung. KBM Heinz Schötz dankte ihm für die Ausrichtung und den Feuerwehren und der BRK-Bereitschaft für den reibungslosen Verlauf.
KBI Michael Stahl wies auf die Wichtigkeit der Ortskenntnis bei einem Brand hin und regte an, für derartige Ortsteile oder Objekte Einsatzpläne zu erstellen um einen gezielten und effektiven Einsatz gewährleisten zu können.
Bürgermeister Theo Amberger dankte im Namen der Gemeinde und der Bürger für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrdienstleistenden und zeigte sich erfreut über die Erkenntnis, dass auch in den entfernteren Ortsteilen eine größere Löschwasserversorgung in kurzer Zeit möglich ist.

 

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