Berichte aus dem 2. Halbjahr 2002

Besuch vom Kreisfeuerwehrverband Main-Kinzig-Kreis

Der Kreisfeuerwehrverband des Main-Kinzig-Kreises unternimmt in jedem Jahr eine Informationsfahrt in eine andere Region Deutschlands.
In diesem Jahr wurde der Bayerische Wald als Ziel ausgewählt und da man natürlich auch Kontakt zur hiesigen Feuerwehr aufnehmen wollte, wurde mit dem 1. Kommandanten der FF Kötzting, Georg Barth, ein Termin für den 20. Oktober vereinbart.

Am Sonntag Vormittag trafen die 32 Männer und eine Frau am Feuerwehrzentrum in Kötzting ein und wurden von Georg Barth herzlich begrüßt, der auch die anwesenden Führungskräfte KBR Hans Weber, sowie KBI Michael Stahl vorstellte.

Kreisbrandrat Weber begrüßte die Gäste und erläuterte die Struktur und den Aufbau des Feuerwehrwesens im Landkreis Cham, wobei er auch auf die gute und erfolgreiche Jugendarbeit der Feuerwehren verwies.

Der Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreis, Herr Wolfgang Köhler, informierte danach kurz über seine Heimat. So hat der Landkreis eine Ausdehnung von ca. 90 x 50 km und etwa 408.000 Einwohner. Insgesamt 150 Feuerwehren mit 137 Jugendfeuerwehren leisten hier in den 29 Kommunen aktiven Dienst.
Die Struktur ist völlig anders als in Bayern, so ist er als Leiter aller Feuerwehren im Kreis, hauptamtlich tätig, ähnlich wie die meisten sogenannten Stadt- oder Gemeindebrandinspektoren, welche - vergleichbar unseren Kreisbrandmeistern - einige Feuerwehren betreuen und diverse Zusatzaufgaben zu erfüllen haben.

Die Mitglieder des Web-Teams informierten anschließend die Besucher, mit Hilfe einer Beamerprojektion, über die Webseiten der Inspektion Kötzting und dabei natürlich auch über die Feuerwehren, die Jugendfeuerwehren, die Aktivitäten und das Einsatzgeschehen im Inspektionsbereich Kötzting.

Der inzwischen eingetroffene stellvertretende Bürgermeister Fritz Bummer begrüßte die Gäste im Namen der Stadt Kötzting und überreichte kleine Präsente.

Auch die Feuerwehrkameraden aus dem Main-Kinzig-Kreis übergaben Georg Barth ein Erinnerungsgeschenk.

Nach der eingehenden Besichtigung des Gerätehauses und der Fahrzeuge traten die Besucher ihre Rückfahrt zur Unterkunft an, jedoch nicht ohne ihren besonderen Dank über die außergewöhnlich herzliche Aufnahme ausgesprochen zu haben.

 

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