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Gemeinschaftsübung in Viechtafell

Zu einer Großübung, die letzte in diesem Jahr, hatte die FF Moosbach am 16 Oktober nicht nur die Wehren Prackenbach, Ruhmannsdorf, Tresdorf und Viechtach, sondern auch zwei aus dem Nachbarlandkreis Cham (Miltach und Eismannsberg) eingeladen. Man hatte sich den Bauernhof von Josef Schedlbauer in Viechtafell als Übungsprojekt ausgesucht. Angenommen wurde ein Scheunenbrand mit einer vermissten Person. Einsatzleiter war dabei Ludwig Fleischmann, Kommandant der FF Moosbach.

Da sich im angrenzenden, unbewohnten alten Wohnhaus, dichter Rauch entwickelte, rückte eine Gruppe der Prackenbacher Wehr und drei aus Miltach (letztere mit Wärmesuchgerät) mit schwerem Atemschutz an. Nach wenigen Minuten konnte die vermisste Person geborgen werden. 

Währenddessen bauten die Wehren aus Ruhmannsdorf und Tresdorf, sowie Prackenbach und Eismannsberg je eine B-Leitung vom ca. 300 Meter entfernten Weiher auf. Moosbach und die Aktiven des TLF 16 der FF Prackenbach versorgten sich aus zwei Hydranten (Ober- und Unterflurhydranten). Auch die Kameraden aus Viechtach, welche die Drehleiter einsetzten, zapften an einem Hydranten an und bekämpften den Brand von oben.

 

Bei der Abschlussbesprechung konnte Ludwig Fleischmann auch KBR Hermann Keilhofer, KBM Johann Sterr, den 2. Bürgermeister Albert Baumgartner und verschiedene Gemeinderäte begrüßen. Abschnittsleiter der Wasserförderung Siegfried Engl bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen der einzelnen Feuerwehren und schilderte die Zeiten, die nach dem Ausrücken um 15.33 Uhr am jeweiligen Stützpunkt bis zum Aufbau notwendig waren, bis es bereits acht Minuten später das erste Mal von der ersten B-Leitung „Wasser marsch“ hieß. Problematisch würde sich hier ein Ernstfall auswirken, da noch ein Dieseltank untergebracht und sich Stallungen, Nachbarhäuser und ein Holzhaus in unmittelbarer Nähe befinden, stellte Engl fest.

KBR Hermann Keilhofer überbrachte die Grüße der Inspektion Regen und dankte den Aktiven, insbesondere auch den Teilnehmern aus dem Landkreis Cham, dass sie sich für diese Übung zur Verfügung gestellt hatten. Der ausrichtenden Feuerwehr aus Moosbach bestätigte er ein schwieriges Übungsobjekt, bei dem man im Ernstfall mit einem immensen Wasserverbrauch durch die in unmittelbarer Nähe befindlichen Gebäude rechnen müsse, die geschützt werden müssen. 
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Übung wäre wieder die Problematik der landkreisübergreifenden Alarmierung gewesen, zu der Keilhofer den Verantwortlichen vorschlug, im Ernstfall stets im Nachbarlandkreis nachzufragen, ob die Alarmierung schon angekommen sei. 

Zum Schluss dankte Fleischmann dem Kreisbrandrat für sein Kommen, Mirco Penzkofer für den Einsatz des Nebelgerätes, dem Brandleider Josef Schedlbauer insbesondere für die bereitgestellten Getränke sowie den Aktiven, dass sie sich die Zeit genommen und ihre Freizeit geopfert hätten. 

 

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