Berichte aus dem 2. Halbjahr 2005

Belastung der Einsatzleiter außergewöhnlich hoch

Dass Einsatzleiter während ihrer Tätigkeit besonderem Stress ausgesetzt sind war bisher bereits unbestritten. In welchem Umfang diese Tätigkeit jedoch auch ihren Kreislauf belastet, konnte nun genauer festgestellt werden.

Während der vergangenen Aktionswoche fanden zahlreiche Gemeinschaftsübungen unter teilweise sehr realistischen Bedingungen statt. Dabei hatte ein hier als Einsatzleiter fungierender Kommandant ein Langzeit-EKG-Gerät am Körper. Die Auswertung dieser Aufzeichnungen war sowohl für ihn selbst als auch für die Feuerwehrführungskräfte, welche die Aufzeichnungen einsehen durften, mehr als beeindruckend. 
Zeigt es doch klar, welche Belastung eine derartige Arbeit darstellt und dass es notwendig ist, diese durch eine klare Arbeitsverteilung (Bildung von Einsatzabschnitten mit dafür verantwortlichen A-Leitern!) zu verringern.

Hier der Ausschnitt der Aufzeichnung in deren Zeitraum die Einsatzübung lag:

Wie erkennbar ist, steigt die Herzfrequenz in der "heißen Phase" der Übung, also in der Zeit, in welcher die Entscheidungen notwendig sind, auf ca. 170 Schläge pro Minute an. Dieser Wert wurde ansonsten im gesamten Tagesverlauf nicht erreicht!

(Bericht von WebTeammitglied Fabian Fischer)

 

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