Berichte aus dem 2. Halbjahr 2005

Schauübung am Seepark Arrach

Am Abend des 7. Oktober fand für die neun Feuerwehren des KBM-Bereiches Lam eine groß angelegte Koordinatenübung statt. Die Organisation lag in den Händen der Feuerwehr Arrach und wurde im neuen Einsatzleitwagen eingerichtet. Die vielfältige Funktechnik in diesem Fahrzeug und deren Möglichkeiten hatte sich hier wieder bewährt. Anhand von mitgeteilten UTM-Koordinaten mussten die einzelnen Feuerwehrfahrzeuge bestimmte Punkte im Einsatzgebiet anfahren und hier die Löschwasserversorgung prüfen. 

Als letzter gemeinsamer Sammelpunkt wurde der Seepark in Arrach durchgegeben. Hier fand dann im Anschluss eine großangelegte Rettungsübung der Feuerwehren Arrach und Haibühl-Ottenzell mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Blaibach statt. Ein Pkw, der vor der Übung speziell präpariert und im See versenkt wurde, musste von den Übungskräften geborgen werden. Kreisbrandmeister Josef Pritzl, Kreisbrandinspektor Michael Stahl und der Einsatzleiter der DLRG Blaibach, Siegfried Trenner, begrüßten die anwesenden Einsatzkräfte und die vielen Zuschauer und gaben einen kurzen Überblick zu dieser Schauübung. 

Um den See wurden die Feuerwehrfahrzeuge zur Ausleuchtung des Sees positioniert. Die DLRG Blaibach, mit drei Fahrzeugen und einem Mehrzweckboot angerückt, ließen das Boot zu Wasser und bereiteten es für den Einsatz vor. Unterdessen rüsteten sich die vier DLRG-Rettungstaucher für dieses schwierige Bergemanöver aus. Nachdem das versunkene Fahrzeug mittels Echolot geortet wurde, stiegen zwei Taucher in den eiskalten See und bargen die noch im Fahrzeug eingeschlossene „Person“ in Form einer „Dummy-Puppe“. Im Anschluss daran brachten zwei weitere Taucher zwei Lufthebekissen der Feuerwehr Haibühl-Ottenzell im Fahrzeuginneren unter und füllten diese vom Boot aus langsam mit Luft aus den Atemluftflaschen. 

Den Übungsablauf kommentierte Alex Engl vom Ortsverband Blaibach, um den Zuschauern genauere Details über den Bergungsauftrag zu übermitteln. Das Fahrzeug stieg langsam wieder zur Oberfläche auf und konnte am Boot gesichert werden, ehe es zum Ufer zurückgebracht wurde. Alle beteiligten zeigten sich mit dieser äußerst schwierigen Schauübung sehr zufrieden, bestätigt es doch auch, dass die Zusammenarbeit beider Rettungsorganisationen reibungslos klappt.

(Bericht und Bilder von WebTeammitglied Matthias Roider)

 

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