Berichte aus dem 2. Halbjahr 2005

Atemschutzlehrgang in Grafenwiesen

Die Atemschutzgeräteträger in den Feuerwehren gehören bei Einsätzen mittlerweile zum gewohnten Bild. Dass sie dabei ein wesentlicher Faktor einer effizienten Einsatzarbeit sind hat der Brand Ende Oktober in Blaibach gezeigt. 

Insgesamt 22 Teilnehmer absolvierten den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang der in den letzten Wochen in Grafenwiesen durchgeführt wurde und am 4. November mit der abschließenden Prüfung sein Ende fand.
Alle Feuerkameraden, welche aus den Feuerwehren Grafenwiesen (1 Teilnehmer), Haibühl-Ottenzell (1), Hohenwarth (1), Kötzting (1), Lederdorn (3), Liebenstein (1), Lohberg (6), Rimbach (1), Thürnstein-Schrenkenthal (1), Traidersdorf (2), Voggendorf (1) und Wettzell (2) kamen, sowie ein Anwärter der Feuerwehr Furth im Wald zeigten dabei ihr erlangtes Wissen und Können.

In 24 Ausbildungsstunden verteilt auf 7 Abende wurden die wichtigsten Kenntnisse im sicheren Umgang mit den Atemschutzgeräten von Ausbildungsleiter Georg Kleber und Lehrgangsleiter Florian Kleber (FF Furth im Wald), unterstützt von weiteren Hilfskräften der Feuerwehr Furth im Wald, vermittelt.
Dabei enthielt der Lehrgang, wie auch die abschließende Prüfung einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Nach Auswertung der Prüfung konnten alle Teilnehmer die begehrten Teilnahmebestätigungen von den anwesenden Führungskräften entgegennehmen. Dabei mahnte Georg Kleber die neuen Atemschutzgeräteträger, zur eigenen Sicherheit stets die erlernten Grundsätze zu beachten. Zugleich sprach der Ausbildungsleiter den Teilnehmern, deren Feuerwehren und den Führungskräften Dank für die Mithilfe und Organisation dieses Lehrgangs aus.

Kreisbrandinspektor Michael Stahl wies die jungen Feuerwehrkameraden eindringlich auf die erhöhten Gefahren hin, welche bei Atemschutzeinsätzen zwangsläufig gegeben sind, dankte aber auch für die Bereitschaft diese Aufgabe zu übernehmen. Dank sprach er auch der Gemeinde Grafenwiesen und der Feuerwehr Grafenwiesen für die Bereitschaft aus, das Geräthaus für diesen Lehrgang unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Bürgermeister Josef Dachs betrachtete in seinen Ausführungen die Bereitstellung des Feuerwehrgerätehauses für eine derartige Schulung als Selbstverständlichkeit, und dankte den Teilnehmern für ihre Bereitschaft Menschen aus brennenden Gebäuden zu retten und dabei auch erhöhte Gefahren für sich selbst zu akzeptieren.

Lob erhielten die Lehrgangsabsolventen von Florian Kleber für ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse. Dabei konnten jedoch nur die Grundkenntnisse für einen Atemschutzgeräteträger vermittelt werden. Nun würde es an den Teilnehmern selbst liegen, durch weitere Übungen und bei Einsätzen das Wissen zu vertiefen und notwendige Erfahrungen zu sammeln.

Auch die Kreisbrandmeister Josef Pritzl und Heinz Schötz, sowie einige Kommandanten und Vorsitzende der Teilnehmer-Feuerwehren zeigten durch ihre Anwesenheit ihre Anerkennung und Verbundenheit mit den Teilnehmern. Kreisbrandrat Johann Weber, der fachbezogene Kreisbrandmeister Christian Scheuer, sowie KBM Andreas Bergbauer ließen sich entschuldigen, da sie an anderen Veranstaltungen teilnehmen mussten, wünschten aber den Teilnehmern alles Gute für ihre neuen Aufgaben.

 

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