Berichte aus dem 2. Halbjahr 2010

Gemeinschaftsübung in Beckendorf - Aktionswoche 2010

Eine zweite Gemeinschaftsübung fand im Rahmen der Aktionswoche im KBM Bereich Bad Kötzting am Abend des 23. September statt. Übungsobjekt war hier das Anwesen von Gützlaf Walter an der Beckendorfer Höhe. Angenommen wurde ein Garagenbrand mit vermissten Personen.

Kurz nach 19 Uhr alarmierte der zuständige Kreisbrandmeister Heinz Schötz die an der Übung beteiligten Feuerwehren Sperlhammer, Bad Kötzting, Traidersdorf, Arndorf, Weißenregen, Wettzell und Gehstorf. Als Übungsszenario wurde ein Garagenbrand angenommen, mit der Gefahr, dass das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus und den unmittelbar angrenzenden Wald überzugreifen droht. Weiterhin wurden 5 Personen vermisst.

Die erste am „Brandort“ eintreffende Feuerwehr Sperlhammer begann sogleich mit dem Aufbau einer B-Leitung zum Brandobjekt. Das benötigte Wasser hierzu wurde aus einem etwa 150 m entfernten Hydranten entnommen und mittels einer Tragkraftspritze weitergeleitet. 

Die fast zeitgleich eintreffende Feuerwehr Arndorf wurde von Einsatzleiter Grassl Josef direkt an das Brandobjekt beordert. Arndorf stellte den Brandschutz zum angrenzenden Wald und den Erstangriff mittels Atemschutzgeräteträgern sicher. 

Die dann eintreffende Feuerwehr Bad Kötzting sicherte mittels ihrer Drehleiter das angrenzende Wohnhaus von der Rückseite her und stellte zur Personenrettung Atemschutztrupps zur Verfügung.

Unterdessen hatten die Feuerwehren Gehstorf, Weißenregen, Traidersdorf und Wettzell damit begonnen, eine Schlauchleitung von der Wasserzisterne in der Beckendorfer Ortsmitte aufzubauen. Als schwierig erwies sich hier die enorme Höhendifferenz zum Brandobjekt, so dass die Tragkraftspritzen mit Höchstleistung betrieben werden mussten. Von der Feuerwehr Traidersdorf wurde zudem noch eine Sammelstelle für die Verletzten eingerichtet.

Nachdem die Verletzten gerettet und eine stabile Wasserversorgung sichergestellt war, beendete KBM Schötz die Übung.

In der Abschlussbesprechung erläuterte Einsatzleiter Grassl Josef von der FF Sperlhammer kurz den Verlauf der Übung.
Die Kreisbrandmeister Heinz Schötz und Richard Richter bescheinigten den Aktiven eine saubere und effektive Arbeitsweise. Die eingesetzten Tragkraftspritzen wurden mit vier Bar Eingangs- und acht Bar Ausgangsdruck betrieben, was optimal sei. Auch wurde darauf geachtet, dass die Schläuche geordnet am Straßenrand verlegt wurden und somit für nachrückende Fahrzeuge kein Hindernis darstellten. Es sei auch darauf geachtet worden, Fahrzeuge und Gerätschaften für etwaige Zwischen- bzw. Ernstfälle in Bereitschaft zu halten. Dass sich dies als sinnvoll erweist, belegt die Tatsache, dass eine Tragkraftspritze nicht funktionierte und somit ausgetauscht werden musste. 
Abschließend galt der Dank dem „Brandleider“ Gützlaf Walter, der sein Anwesen für diese Übung zur Verfügung gestellt hatte.

(Bericht und Bilder von WebTeammitglied Stefan Höpfl)

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