Einsatzberichte aus dem 1. Halbjahr 2005

Verkehrsunfall bei Arrach

Am Nachmittag des 29. Januar ereignete sich auf der Staatsstraße 2138 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person ums Leben kam.
Als die Feuerwehren Arrach, Haibühl-Ottenzell und Lam um 16.34 Uhr alarmiert wurden, hieß es in der Durchsage der Polizeiinspektion Kötzting, dass eine Person bei einem schweren Verkehrsunfall eingeklemmt wäre.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich die Lage jedoch anders dar.
Die Fahrerin eines VW-Polo war von Hohenwarth in Richtung Lam unterwegs, als sie kurz nach Vogelwiese einen in gleicher Richtung fahrenden Mofafahrer überholen wollte, zog dieser nach ihren Angaben sein Fahrzeug nach links, wahrscheinlich um abzubiegen. Der Zusammenstoß war somit unvermeidlich. Der Mofafahrer wurden vom Pkw erfasst und nach ca. 30 m über eine Böschung geschleudert.

Der sofort herbeigeeilte Arzt und ein Rettungssanitäter konnten dem 67jährigen Mann jedoch nicht mehr helfen. Er wurde durch den Aufprall sofort getötet. 
Der angeforderte Rettungshubschrauber, die Helfer-vor-Ort Gruppe aus Lam und die Besatzungen der Rettungswägen aus Cham und Furth im Wald mussten ebenfalls unverrichteter Dinge wieder umkehren.
Die Notfallseelsorge übernahm die traurige Pflicht, die Todesnachricht an die Hinterbliebenen zu überbringen.

 

Die Feuerwehren aus Haibühl-Ottenzell und Arrach sperrten die Staatstraße und leiteten den Verkehr über die Ortsdurchfahrt Arrach um. Um den angeforderten Sachverständigen die Arbeit zu erleichtern, wurde die Unfallstelle großflächig ausgeleuchtet.

Erst nach mehreren Stunden konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden und die Feuerwehren an ihre Standorte zurückkehren.

(Bilder vom Webteammitglied KBM Richard Richter)

 

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