Einsätze im Jahr 2002

Dachstuhlbrand in Altrandsberg

Am Mittwoch, den 2. Oktober meldete gegen 9.45 Uhr der Eigentümer eines Einfamilienwohnhauses in Altrandsberg, Blumenweg 4, einen Brand in seinem Dachgeschoss.

Die Polizeiinspektion Kötzting alarmierte daraufhin gemäß Alarmstufe 2 die Feuerwehren aus Altrandsberg, Miltach, Wolfersdorf, Zandt und Lederdorn.

Bereits bei der Anfahrt zum Brandobjekt wurden die Feuerwehren Oberndorf und Wolfersdorf mit der Wasserförderung vom Unterflurhydranten Nr. 5 zum Brandobjekt beauftragt. Anhand der Pläne die jede umliegende Feuerwehr vom Ort Altrandsberg besitzt, ist den Feuerwehren bei der Ankunft die Lage der Wasserentnahmestellen und Hydranten bekannt.

Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehr stieg aus dem linken Dachgiebel, sowie auf einer Länge von 5 - 8 m aus dem Bereich des Dachfirstes, Qualm und Rauch auf. Da man die Ausmaße des Feuers noch nicht einschätzen konnte, wurde die Drehleiter aus Kötzting und eine Wärmebildkamera angefordert.

Der Hausbesitzer handelte völlig korrekt: Als er den Brand im Spitzboden des Daches bemerkte, alarmierte er sofort die Feuerwehr und versuchte danach den Brand mit mehreren Feuerlöschern einzudämmen bis die Feuerwehren eintraf. 
Durch diesen vorbildliche Einsatz des Hausbesitzers war es den Atemschutzgeräteträgern der FF Altrandsberg möglich, die glühenden Teile per Hand ins Freie schaffen zu können. 
Die Feuerwehr Miltach errichtete zwischenzeitlich eine Löschwasserversorgung zur Sicherung. Sehr schnell war auch eine zweite, 400 m lange B-Leitung zum Brandobjekt erstellt, welche von den Feuerwehren Oberndorf, Wolfersdorf und Zandt aufgebaut wurde. Etwa zeitgleich ging die DLK 23/12 aus Kötzting in Position um gegebenenfalls schnell eingreifen zu können.

Zunächst wurde das Dach per Hand teilweise abgedeckt um auch hier nach versteckten Glutnestern zu suchen. Zwischenzeitlich waren 7 Atemschutztrupps mit dem Räumen von Brandgut aus dem Spitzboden beschäftigt, die Atemschutzüberwachung wurde dabei von der FF Kötzting durchgeführt. 
Nachdem der Spitzboden mit einer Wärmebildkamera der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Cham abgescannt war, hatte man nach ca. 70 Minuten die Gewissheit – alle Brandquellen waren beseitigt.

 

Als Resümee dieses Einsatzes gilt:
Durch das frühe Eingreifen und die vorbildliche Verhaltensweise des Hauseigentümers, sowie die besonnene Arbeitsweise der Feuerwehren konnte größerer Schaden und jeglicher Wasserschaden vermieden werden.

Die FF Altrandsberg bedankt sich bei allen angerückten Feuerwehren, bei KBI Michael Stahl, der PI-Kötzting und dem BRK für die tatkräftige Unterstützung.

(Wir danken Thomas Peintinger (1.Kommandant der FF Altrandsberg) für den Bericht und die Überlassung der Fotos!)

 

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