Aktuelle Einsätze

Brand in einer Autowerkstatt in Chamerau

Am Morgen des 28. Juli um 6.17 Uhr alarmierte die Polizeiinspektion Kötzting die Feuerwehren gemäß Alarmstufe 3 zu einem Brand in einer Autowerkstätte im Gewerbegebiet Chamerau. Nach Durchsage der Polizei hatten mehrere Anrufer starke Rauchentwicklung gemeldet.

Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehr Chamerau stellte der Kommandant und Einsatzleiter Christian Ellmann bereits einen Rauchaustritt aus dem Dach fest. Der Brandherd konnte in der Kfz-Werkstatt eines Skoda-Autohauses, in dem sich drei Fahrzeuge befanden und welche mit drei Rolltoren versehen ist, lokalisiert werden. Da weder der Betreiber noch Angestellte um diese Zeit anwesend waren, wurde die Schlupftüre in einem der Rolltore gewaltsam geöffnet um einen Innenangriff vornehmen zu können.

Ein mittig in der Werkstatt auf einer Hebebühne befindlicher Skoda-Oktavia war aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten und stand nun im Vollbrand. Ein darüber befindliches Kunststoff-Lichtband im Dach des Gebäudes war durch die enorme Hitze bereits auf einer Länge von etwa 3 Meter abgeschmolzen, weshalb der Rauch und die Wärme entweichen konnte und die ungeschützte Stahlkonstruktion der Halle noch nicht in ihrer Standsicherheit beeinträchtigt war.

Zwei Trupps unter Atemschutz begannen mit der Brandbekämpfung mittels zwei C-Rohren, während die Wasserversorgung von einem nahen Unterflurhydranten sichergestellt wurde.

Da zu diesem Zeitpunkt die Brandausbreitung noch nicht bekannt war, wurde durch die nachrückenden Feuerwehren vorsorglich mit dem Aufbau einer ca. 600 m langen B-Leitung vom Regen bei Wallmering begonnen.
Die Fahrzeuge mit Atemschutz wurden direkt zur Einsatzstelle beordert um für den Innenangriff ausreichend Kräfte zur Verfügung zu haben.
Insgesamt waren acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz und nach ca. einer halben Stunde konnte "Feuer aus!" gemeldet werden. 

Mit mehreren Hochdrucklüftern wurde der Rauch aus der Werkstatt und den angrenzenden Räumen entfernt, während die FF Kötzting über die Drehleiter das Dach auf verborgene Hitzestellen überprüfte.

Nach dem Kühlen eines heißen Dichtungsstreifens im Übergangsbereich Dach - Lichtband konnte auch hier Entwarnung gegeben werden und die Feuerwehren konnten von der Einsatzstelle abrücken.

Der Einsatzleiter wurde von KBR Johann Weber von KBM Andreas Bergbauerunterstützt, welche ebenfalls zum Einsatzort geeilt waren.

Neben dem brandverursachenden Fahrzeug, welches total ausbrannte, wurden auch die beiden weiteren Fahrzeuge in der Werkstatt durch Hitze und Ruß erheblich beschädigt. Die an die Werkstatt angrenzenden Räume blieben aufgrund vorhandener Trennwände und feuerhemmender Türen vom Brand unbehelligt.

(Bericht und Bilder vom Webteammitglied Fabian Fischer)

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