Einsatzberichte aus dem 2. Halbjahr 2005

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Lam und Arrach

Am Silvester-Abend des 31. Dezember 2005 gegen 20.17 Uhr wurde die Stützpunkt-Feuerwehr Lam, sowie die Feuerwehren aus Engelshütt, Arrach und Haibühl mit dem Einsatzstichwort: "Schwerer Verkehrsunfall, 2 Personen eingeklemmt, Staatstrasse 2138 Höhe Lam-Gaberlsäge!" gerufen. Auf teilweise spiegelglatter Fahrbahn - wegen einsetzenden Eisregens - kollidierten zwei Pkw mit insgesamt fünf jungen Insassen. 

Ein Pkw-Lenker geriet infolge der Eisglätte mit seinem VW Golf ins Schleudern, schlitterte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte rückwärts mit einem entgegenkommenden Pkw der Marke Rover mit vier jungen Insassen. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls von der Fahrbahn geschleudert, der VW Golf blieb in der Böschung der einen Fahrbahnseite liegen, der Rover an der anderen Fahrbahnböschung. 

Während Kräfte der Feuerwehr Lam mit dem Rettungssatz aus dem MZF innerhalb kurzer Zeit den eingeklemmten Golf-Fahrer befreiten, bemühten sich die übrigen Feuerwehrmänner aus Lam und Arrach um die eingeklemmte Beifahrerin im Rover. Die Bergung gestaltete sich hier sehr schwierig, da der Rover total demoliert war und an der steilen Böschung in den Bäumen und Sträuchern lag. Das Fahrzeug wurde gegen Wegrutschen mit Balken und Greifzug gesichert. Nach ca. 45 Minuten war die Beifahrerin ebenfalls befreit und konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.
Neben der Personenbefreiung leuchteten die Feuerwehren den Unfallort aus und stellten die Vollsperrung der Staatsstraße mit Umleitung sicher.

Bilanz des Unfalls: zwei schwerverletzte, zwei mittelschwerverletzte, eine leichtverletzte Person und Totalschaden an beiden Fahrzeugen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der Polizei ein Sachverständiger aus Regensburg zur Unfallstelle beordert. 
Neben KBR Weber, KBI Stahl und KBM Pritzl waren zwei Notärzte, das BRK mit vier Rettungswagen und Rettungsdienstleiter Daiminger an der Unfallstelle. Die Staatsstrasse blieb bis 23.55 Uhr total gesperrt. Die Aktiven Kameraden aller beteiligter Feuerwehren "konnten" Silvester in den Feuerwachen feiern, da die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft noch einige Zeit in Anspruch nahm.

 (Bericht und Bilder von den WebTeammitgliedern Matthias Roider und Richard Richter)

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