Einsatzberichte aus dem 2. Halbjahr 2006

Technischer Defekt an einem LKW zwischen Eck und Arnbruck

Kurz vor Mittag des 22. September befuhr ein LKW mit Anhänger einer Firma aus Hohenwarth die Staatsstraße 2326 von Arnbruck Richtung Eck, als an der Zugmaschine die Kardanwelle abriss und dabei ein Loch in die Unterseite des Fahrzeugtanks schlug.

Der Fahrer reagierte sofort richtig und alarmierte die Polizei. Daraufhin wurden um 11.45 Uhr die Feuerwehren Arrach und Arnbruck alarmiert und rückten kurze Zeit später in Richtung Eck aus.

Der Fahrer erkannte die drohende Umweltgefahr durch den austretenden Dieselkraftstoff und versuchte das Leck mit seinem Pullover zu verschließen, was ihm auch so gut glückte, dass keine größere Mengen der umweltgefährdeten Flüssigkeit mehr austraten.

Die Feuerwehren sicherten sofort die Unfallstelle ab, während die Kräfte aus Arrach begannen, mit einer Handmembranpumpe den im Tank befindlichen Kraftstoff in ein Überfass zu pumpen. Gleichzeitig wurden Auffangmulden unter den tropfenden Tank gestellt und mit Bindemittel und Ölsorbenttücher konnte die geringe Menge bereits ausgelaufenen Kraftstoffes von der Straße aufgenommen werden.

An der Einsatzstelle waren auch KBI Michael Stahl von der Feuerwehr-Inspektion Bad Kötzting und KBM Josef Bauer aus dem Landkreis Regen, die gemeinsam die Arbeiten der Feuerwehren koordinierten.
Die Feuerwehren blieben noch bis zum Abtransport des beschädigten LKWs an der Einsatzstelle bevor sie gegen 14 Uhr wieder einrücken konnten.

(Bilder wurden uns dankenswerter Weise von Andreas Lohberger, FF Arrach überlassen!)

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